Globale und lokale Ermüdungskonzepte

Für die Beurteilung der Ermüdungsfestigkeit (fatigue assessment) von Stahlkonstruktionen kommen bei der SKI Ingenieurgesellschaft folgende Ermüdungskonzepte zum Einsatz:

Eine Übersicht über die Ermüdungskonzepte bietet die folgende Darstellung:

Ermüdungskonzepte (Schema in Anlehnung an RADAJ)
Ermüdungskonzepte
Rissbildung an einem Probekörper nach dynamischer Belastung

Nachweisebenen für die Betriebsfestigkeit

Für dynamisch beanspruchte Bauteile ist ein rechnerischer Ermüdungsnachweis für die zu erwartenden Betriebslasten zu erbringen (Betriebsfestigkeitsnachweis). Bei Konstruktionen aus Stahl richtet sich der Ermüdungsnachweis nach DIN EN 1993-1-9. In Abhängigkeit von dem verwendeten Berechnungsverfahren für die Schnittgrößen kann der rechnerische Betriebsfestigkeitsnachweis auf der Ebene von:

  • Spannungszeitreihen,
  • Spannungskollektiven oder
  • Schädigungsäquivalenten Einstufenkollektiven

in Verbindung mit geeigneten Schadensakkumulations-Hypothesen geführt werden. Für die Beurteilung der Sicherheit gegen Materialermüdung stehen neben experimentellen Methoden die oben aufgelisteten Konzepte zur Verfügung.